Depression & Therapieresistenz

07.09.2017

Wann ist bei depressiven Störungen von Therapieresistenz auszugehen?

Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kommen leichte bis mittelgradige depressive Störungen «praxisgemäss einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind»; sie können nur in diesem Fall auch einen Rentenanspruch begründen. Für das Bundesgericht ist eine erwiesene Therapieresistenz ein äusserst seltenes Phänomen.

Der Beitrag von Roman Schleifer et al. in der aktuellen Ausgabe von HAVE erklärt aus wissenschaftlich-psychiatrischer Sicht die Begriffe der Chronizität und der Therapieresistenz hinsichtlich der depressiven Störungen und gibt dem Rechtsanwender einen Einblick in den aktuellen Stand der medizinischen Nomenklatur und Therapiemöglichkeiten. Vervollständigt wird die Darstellung durch Vorschläge für die IV-Begutachtung und das Vorgehen bei der Leistungsprüfung.

 

Aus aktuellem Anlass ist dieser Beitrag unter folgendem Link im Volltext verfügbar:

Depression & Therapieresistenz




<- Zurück zu: News